Meldungen

Aerotoxisches Syndrom als Berufskrankheit von Flugbegleitern/-innen und Piloten/innen?

Es kommt auf Flügen in modernen Passagierflugzeugen immer wieder zu sogenannten Fume-Events oder Geruchsvorfällen. Bei einem solchen Vorfall gelangt kontaminierte Kabinenluft in die Druckkabine, die die Besatzungsmitglieder (und natürlich auch die Passagiere) einatmen (müssen). Die Personen an Bord, die der verunreinigten Atemluft ausgesetzt sind, erleiden insbesondere dann Gesundheitsschädigungen, wenn sie häufiger solche Vorfälle erleben. Diese Gesundheitsschädigungen bezeichnet man als aerotoxisches Syndrom.

Die Anzahl der geschädigten Crewmitglieder mit einem aerotoxischen Syndrom nimmt zu. Immer mehr Besatzungsmitglieder leiden unter den Folgen dieser Vergiftungen und werden arbeits- oder sogar erwerbsunfähig. Für die Betroffenen stellt sich die Frage, ob es sich bei dem aerotoxischen Syndrom um eine Berufskrankheit handelt und sie Ansprüche aus der gesetzlichen Unfallversicherung haben.

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Arzthaftung des Durchgangsarztes

 Unterlaufen bei der Behandlung von Verletzungen nach einem Arbeitsunfall einem Durchgansarzt Fehler, stellt sich die Frage, wer für diese Behandlungsfehler haftet. Ist dafür die für den Arbeitsunfall zuständige Berufsgenossenschaft verantwortlich? Haftet der sogenannte Durchgangsarzt selbst? Der Bundesgerichtshof hat in einer viel beachteten Entscheidung ein wenig Klarheit gebracht.

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Flugdienstuntauglichkeit führt evtl zu Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Für Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter sowie für Pilotinnen und Piloten kann ein Arbeitsunfall, der zur Flugdienstuntauglichkeit führt, auch zur Auflösung des Arbeitsvertrages führen.

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